Störfelder

Störfelder

Störfelder im Kiefer- Gesichtsbereich können von wurzelbehandelten Zähnen, NICO’s, Materalunverträglichkeiten, Elektrogalvanismus über Kieferfehlstellungen und Parodontitiden reichen.

Der devitale Zahn verdient ein besonderes Augenmerk. Er stellt in diesem Zusammenhang ein zweischneidiges Schwert dar. Die Zahnmedizin versucht bei Zahnsanierungen möglichst erhaltend zu arbeiten und so wird ein Zahn, dessen Nerv abgestorben ist klassischerweise mit viel Aufwand wurzelkanalbehandelt, um ihn als Kaueinheit zu retten. Die Reinigung des Kanalsystems erfolgt mechanisch, chemisch und physikalisch. Eine Garantie für die Entzündungsfreiheit dieses Zahnes ist diese Behandlung trotzdem nicht, da das Kanalsystem eines Zahnes viele Nebenkanälchen enthalten kann, die mit der Wurzelfüllung nicht abdichtbar sind. So können sich in diesen Nischen pathogene Bakterien vermehren, die Giftstoffe (Mercaptane & Thioether) absondern.

Der wurzelbehandelte Zahn kann über diesen toxikologischen Wirkmechanismus permanent oder auch nach Jahren erneut Immunaktivität erfordern, die den Meridian, auf dem der Zahn liegt, stört. Somit bekommt der Zahn einen Störfeldcharakter.

Ob der Zahn wirklich ein Störherd ist und ob er entsprechende Toxine absondert, kann mittels Neuraltherapie und Oro-Tox Test eruiert werden.

 

NICO’ s

NICO (nekrotisierende inflammierende Kavitäten bildende Osteonekrose) ist die Bezeichnung für Bereiche im Kieferknochen, die durch Mangelversorgung an Sauerstoff und Nährstoffen nicht richtig ausheilen, oft im Bereich der entfernten Weisheitszähne, und somit ein Störfeld darstellen.

Röntgenologisch zeigen sich diese als ein Bereich reduzierter Dichte = leerer Knochen und sind nur in einer 3D Bildgebung ausreichend darstellbar. Diese Knochenvakuole enthält Fettgewebe (deshalb auch fettige Ostitis gennannt), angereichtert mit Toxinen, Viren und Bakterien.

Im Blut können Entzündungsbotenstoffe, die dieser Bereich abgesondert, gemessen werden. (CCL5- Zytokine = Rantes Wert). Dieses Zytokin steht im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten, Gesichtsschmerzen bis zu Krebsentstehung.

NICO’s können asymptomatisch sein, jedoch durch das Unterbrechen eines Meridians allgemeinmedizinische Probleme triggern.

Die Behandlung einer NICO erfolgt chirurgisch durch eine Wundrevision, Entfernen des unfunktionellen Fettgewebes, Desinfektion und induzieren einer neuen Wundheilung.

Eine orthomolekulare Vorbehandlung dient zur Sicherstellung der Nähstoffzufuhr, damit der Knochen diesmal richtig ausheilen kann.

Neuraltherapie

Neuraltherapie dient als Diagnostikmittel um Störfelder im Kiefer- Gesichtsbereich ausfindig zu machen. Bei der Vermutung auf die Herdwirkung eines wurzelbehandelten Zahnes oder eines Störfeldes im Kieferknochens, kann eine Procain- Injektion das Störfeld ausschalten. Der Symptomverlauf lokal wie auch auf den ganzen Körper wird bis am nächsten Tag beobachtet und objektiviert. Migräne, Gelenkschmerzen, Verspannungen, chronsiche Schmerzsymtomatiken wie auch Organbeschwerden können damit in Zusammenhang stehen.

Über Meridiane sind alle Zähne mit den Energiebahnen der traditionellen chinesischen Medizin mit unserem ganzen Körper verbunden. Eine Narbe oder ein Störfeld kann den Energiefluss innerhalb eines Meridianes beeinträchtigen und zu Funktionsstörungen der korrelierenden Organe führen.

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